Fund in der Eifel

Präzision bei der Absicherung für Agri-PV in Scheitenkorb

Nachhaltige Energie braucht einen sicheren Grund: Bei der Vorbereitung für eine neue Agri-PV-Anlage im Eifelkreis Bitburg-Prüm konnten wir erneut unter Beweis stellen, wie wichtig eine akribische Kampfmittelortung ist.

Auf einer Ackerfläche in Scheitenkorb begleitete unser Team die Vorbereitungen für ein Projekt zur Gewinnung von Sonnenenergie. Doch bevor die ersten Halterungen für die Photovoltaik-Module in den Boden konnten, war unser Fachwissen gefragt.

Fund in der Eifel

Zentimetergenaue Ortung trifft auf High-Tech

Nach der ersten großflächigen Sondierung werteten wir die Daten auf kampfmittelrelevante Objekte aus. Dank modernster Technik – bestehend aus Novatel-GPS und Trimble TDC6 Feldcomputern – wurden alle festgestellten Anomalien zentimetergenau eingemessen.

Doch Technik allein reicht nicht: Jeder Verdachtspunkt wurde im Anschluss konventionell von unserem Feuerwerker mit einem Magnetometer nachsondiert, um die Lage der Störkörper final zu bestätigen.

Fund in der Eifel

Spannende Bergung: Eine 110 kg schwere Überraschung

An einer besonders auffälligen Stelle kam schweres Gerät zum Einsatz. Unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards trug einer unserer sprenggeschützten Bagger das Erdreich lagenweise ab.

Der Moment der Wahrheit: In geringer Tiefe zeigte sich ein nichthomogener Boden mit deutlichen Rostspuren. Sofort wurde der maschinelle Abtrag gestoppt – ab hier war Präzision per Hand gefragt. Mit Schaufel und Grabgerät legte unser Feuerwerker das Fundstück vorsichtig frei.

Fund in der Eifel

Das Ergebnis: Eine 203 mm Sprenggranate

Die Identifizierung erfolgte schnell und präzise: Es handelte sich um eine 203 mm Sprenggranate der frühen Art mit einer Masse von rund 110 kg.

  • Die gute Nachricht: Der Kopfzünder (Typ M51) wurde als handhabungsfähig eingestuft. Damit bestand keine unmittelbare Gefahr für unsere Mitarbeiter vor Ort.
  • Die Bergung: Aufgrund des massiven Gewichts wurde die Granate sicher mit dem Bagger aus dem Graben gehoben.

Sicherer Abschluss des Projekts

Wie vorgeschrieben, wurde der Fund umgehend dem Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz gemeldet. Nach der Übergabe und dem fachgerechten Abtransport konnten wir die Fläche für das Bauvorhaben freigeben.

Dieses Projekt in Scheitenkorb zeigt einmal mehr: Ob für die Energiewende oder klassische Bauprojekte – wir sorgen dafür, dass Sie auf sicherem Boden planen.

Besuchen Sie unseren YouTube Kanal und schauen Sie sich unser Vorgehen in bewegten Bildern an.

Weitere Beiträge