Bohrloch­sondierung

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Allgemeines

Bohrlochsondierung: Sicherheit für tiefgreifende Bauvorhaben

Überall dort, wo Bauvorhaben tief in den Untergrund reichen oder herkömmliche Oberflächenverfahren an ihre physikalischen Grenzen stoßen, ist die Bohrlochsondierung das Mittel der Wahl. Sie ist das sicherste Verfahren, um punktgenaue Gewissheit über die Kampfmittelfreiheit in tiefer gelegenen Bodenschichten zu erlangen.
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Das Verfahren: Präzision Schritt für Schritt

Bei der Bohrlochsondierung gehen wir nach einem streng festgelegten, technisch anspruchsvollen Prozess vor. Wir erstellen das Bohrloch mittels einer Schneckenbohrung. Dieses Verfahren ist besonders schonend für das Umfeld und verhindert gefährliche Erschütterungen im Falle eines in der Nähe liegenden Kampfmittels. Um den Schacht zu stabilisieren und eine präzise Messung zu ermöglichen, wird das Loch mit einem PVC-Rohr ausgekleidet.
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Hochsensibel: Detektion und Auswertung

Die eigentliche Tiefensondierung erfolgt durch das Absenken eines hochsensiblen Differenzmagnetometers in das Rohr. Dieses Gerät erfasst selbst kleinste Störungen im Erdmagnetfeld, die durch ferromagnetische Objekte verursacht werden. Die gewonnenen Messdaten werden durch unser hochqualifiziertes Personal – Befähigungsscheininhaber nach § 20 SprengG – ausgewertet. Sie beurteilen, ob das Diagramm einen Störkörper anzeigt oder der Boden als sicher eingestuft werden kann.
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Anwendungsbereich

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  • Bohransatzpunkte für Baugrunduntersuchungen
  • Spundwandachsen
  • Verbauträger (Berliner Verbau)
  • Bohrpfähle
  • Rüttelstopfsäulen
  • Kanaltrassen mit einer Verlegetiefe größer als 3,0m unter GOK

Bohrgeräte:

  • Nordmeyer
  • Premodrill
  • KB 13

Wir verfügen außerdem über eine Vielzahl an Baggern, die wir mit Bohrmotoren versehen können, um damit eine hohe Zahl an Bohrungen täglich abarbeiten zu können.

Häufig gestellte Fragen

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