Auswertung einer Farbkarte „TDEM-Verfahren“

Das Ziel der Ober­flä­chen­son­die­rung ist die Ermitt­lung / Fest­stel­lung mög­li­cher, im Boden vor­han­de­ner fer­ro­ma­gne­ti­scher Stör­kör­per. Unter ande­rem son­die­ren wir hän­disch mit einem Mess­sys­tem der Fir­ma Geo­nics Limi­ted wel­ches die Bezeich­nung EM61-MK2A hat.

TDEM Mess­sys­tem der Fir­ma Geo­nics Limi­ted: EM61-MK2A

Ergeb­nis einer sol­chen Son­die­rung ist eine so genann­te Farb­kar­te, auch als Ano­ma­lie­kar­te bekannt. Sie zeigt farb­lich abge­setzt die Ergeb­nis­se unse­rer Arbeit. Damit man eine sol­che Kar­te „lesen“ kann, ist Erfah­rung von Nöten. Aber auch die­se ver­hin­dert nicht, dass eine Über­prü­fung erfol­gen muss. Das Bei­spiel zeigt war­um:

Ano­ma­lie­kar­te

Obwohl die Punk­te 1 und 2 auf­grund Ihrer inten­si­ven Farb­ge­bung auf einen grö­ße­ren fer­ro­ma­gne­ti­schen Fund und damit durch­aus auf eine Bom­be hin­deu­ten, ergab die Über­prü­fung fol­gen­des:

PUNKT 1: Ein Schild­fun­da­ment (Bei­spiel­fo­to)
PUNKT 2: Eine Stahl­plat­te (Bei­spiel­fo­to) in 30cm Tie­fe
PUNKT3: Voll­tref­fer! Eine ame­ri­ka­ni­sche GP100 Bom­be aus dem zwei­ten Welt­krieg in einem Meter Tie­fe

Fazit:

Die Aus­wer­tung einer Farb­kar­te kann kei­nes­falls die Über­prü­fung einer Ano­ma­lie erset­zen.